Unsere Ehrenmitglieder

 

Die Ehrenmitgliedschaft vergibt die Generalversammlung des Vereins der Meerschweinchenfreunde in Österreich  an Personen, die einerseits herausragenden Einsatz für Meerschweinchen zeigen und andererseits den Verein  bei seiner Arbeit unterstützen und loyal gegenüberstehen.

 

Auf dieser Seite möchten wir Ihnen unsere  Ehrenmitglieder gerne vorstellen.

 

 

Mein Name ist Dr. Hermann Wenzel, ich bin 54 Jahre alt, verheiratet, Vater einer Tochter (20 Jahre) und zweier Söhne (24 und 26 Jahre).

Wir leben in Pappenheim, einem kleinen Städtchen 60 km südlich von Nürnberg, in Deutschland.

Ich habe in München Tiermedizin studiert und bin seit 1977 zusammen mit einem Kollegen in eigener Praxis hier am Ort niedergelassen.

Meine tierärztliche Tätigkeit übe ich überwiegend in der ländlichen Großtierpraxis aus.

Vor sieben Jahren brachte meine Tochter Johanna ein Meerschweinchen mit nach Hause. Da es keine kritischeren und nervtötenderen „Kunden“ als die eigene Familie gibt, war es für mich förmlich Selbstverteidigung, alles über diese Tierart in Erfahrung zu bringen. Daraus  hat sich in den letzten Jahren eine große Datenbank über fast alle Meerschweinchen-Themen ergeben.

Gleichzeitig betreibe ich im Internet eine Art „Meerschwein-Sprechstunde“, wer immer Fragen zu diesen kleinen Nagern hat, bekommt diese (hoffentlich korrekt) innerhalb von kürzester Zeit per Email beantwortet. Dazu bin ich der tier- medizinische Sachverständige am Sorgentelefon der „Meerschweinchenhilfe e.V.“

Es blieb natürlich nicht bei diesem einen Schweinchen, das übrigens „Frau Meier“ hieß. Heute besteht meine Herde aus vierzehn Tieren, von denen nur drei „eigene“ Schweinchen sind, die anderen stammen aus Tierheimen und sind geschenkte,  Fund-, oder Vermittlungstiere.

Sie leben hier alle zusammen in einem häuslichen Innengehege und haben im Sommer Freilauf im Garten.

Meine „schweinischen highlights“ bis heute waren ein Vortrag über die artgerechte Ernährung der Meerschweinchen in Wien, eine Veröffentlichung zum gleichen Thema in der Fachzeitschrift „Kleintier-Medizin“, eine kurze Abhandlung über die Erkennung und Beurteilung von Erkrankungen des Harntraktes in „Rodentia“ und zwei Besuche des weltbekannten Meerschweinchen- Hospital "CCC Cambridge Cavy Trust" in Cambridge.

 

Ehrenmitglied des MFIÖ seit 2002

 

Mag. Med Vet.. Barbara Hochenegg                                                                                                                         

 

Mein kleiner Lebenslauf

   

Am 20. April 1971, an einem Sonntag , die genaue Uhrzeit weiß ich nicht mehr, habe ich beschlossen das Licht der Welt zu erblicken.

Wie fast jeder normale Mitteleuropäer habe ich eine, pardon, zwei Volkschulen besucht. (Die zweite, wo ich nicht so lang war,  war eine Klosterschule . Na ja )

Im zarten Alter von 8 Jahren hatte ich meinen endgültigen Entschluß gefasst Tierärztin zu werden . Genau an dem Tag nämlich, als mein 18jähriger Skyterrier, namens Hawkins, ausgerechnet bei mir das zeitliche segnen musste. 

Natürlich war zu diesem Zeitpunkt sonst niemand zu Hause .

Alles weiter kann man sich vorstellen . Auf jeden Fall wollte ich nie mehr so hilflos einem Tier beim Leiden zusehen.

Heute weiß ich allerdings, dass es sich damals um ein akutes Lungenödem handelte , wo ohnehin jede Hilfe zu spät gekommen wäre.

 

Es folgten dann einige Jahre in einem Wiener Gymnasium, die mit meiner Matura 1989 ihren Abschluß fanden.

Zu dieser Zeit musste ich meinen Vorsatz Tierarzt zu werden, etwas beiseite legen, da ich keinerlei Lust auf ein langes Studium hatte.

Also begann ich mein Sportstudium und mein Studium der italienischen Sprache, mit dem Ziel Lehrerin zu werden .

Während meines Studiums wanderte ich einmal kurzerhand nach Florenz aus , um meine Sprachkenntnisse zu vertiefen.

Zwischendurch absolvierte ich eine Schilehrerausbildung , um als solche die meiste Zeit im Winter in Obertauern oder am Arlberg zu arbeiten.

Trotz dieser äußerst netten Zeit, teilweise in Florenz, teilweise in Wien und teilweise in den Bergen , meldete sich irgendwann mein alter Vorsatz wieder.

Ich beendete nach dem ersten Studienabschnitt mein bisheriges Studium und machte Ernst mit dem Vorhaben, Veterinärmedizin zu studieren.

Während meines Studiums, sammelte ich, sehr zum Leidwesen meiner Mutter, einige Tierchen auf, die keiner mehr haben wollte. Darunter auch Gino , unseren dreibeinigen Hund.

Sein Vorbesitzer hat ihn leider so geschlagen, dass seine linke Vorderextremität seitdem unbrauchbar ist. Er kompensiert dieses Leiden aber wunderbar mit seinen Hinterbeinen. Er ist mittlerweile 15 - Ich hoffe, er wird 100.

 

Während meines Studiums arbeitete ich in diversen Wiener Praxen und sammelte dort meine ersten Bissverletzungen, Kratzer und blauen Flecken. Zu diesem Zeitpunkt war mir das erste Mal klar , dass man als Tierarzt nicht immer der

beste Freund seiner Patienten ist.

 

Diese betrübliche Erfahrung hatte ich Gott sei Dank während meiner Tätigkeit als Tierpflegerin, in der Raubtierabteilung des Tiergarten Schönbrunns nicht gemacht. Die Arbeit dort war eine der interessantesten , mit der ich jemals zu tun  hatte, zumal diese Tiere zu meinen absoluten Favoriten zählen .

Schon alleine ihnen so nahe zu sein, ist eine wunderbar aufregende Sache .

Man kann einfach nicht anders, als Erfurcht vor diesen majestätischen „Großkatzen“ zu haben.

Nach dem Abschluß meines Studiums haben mich private Umstände nach Bayern gebracht, wo ich in einer Großtierpraxis arbeitete.

 

Auch diese Form unseres Berufes hätte mir durchaus zugesagt.

Nach vier Jahren in Deutschland, war es wieder eine private Angelegenheit, die mich nach Wien zurückkehren ließ.

 

Ich bin dann in einer Wiener Tierklinik gelandet, wo ich ein paar lehrreiche Jahre mit netten Kollegen verbracht habe.

Zwischendurch musste ich, auf Grund eines Motorradunfalls kurzfristig etwas kürzer treten. Ich glaube, ich war 1 1/2 Jahre ziemlich bewegungslos.

Auf den Motorradunfall folgte ein Bandscheibenvorfall und ich war nun ungewohnter Weise einige Zeit wirklich " schaum- gebremst ", sehr zum Leidwesen meiner Umwelt.

 

Ich habe es meiner Physiotherapeutin und Ihren Akupunkturkünsten zu verdanken, dass ich jetzt wieder die Alte bin.

Dieser Umstand hat mich dazu gebracht, diese Heilkunst zu erlernen und auch in der Veterinärmedizin einzusetzen.

Lediglich bei Meerschweinchen ist mir da noch eine Grenze gesetzt, weil die Dauer des Verbleibs einer Akupunkturnadel beim Meerschweinchen durchschnittlich 1/4 Sekunde beträgt. Dann ist sie unter fürchterlichem Gezappel und Gequieke wieder abgeschüttelt.

Aber ich laß´ mich nicht unterkriegen. Es gibt ja schließlich noch die Möglichkeit der Laserakupunktur.

 

Seit November 2004, führe ich in Wien Meidling eine Kleintierpraxis, die alle Hunde, Katzen, Kaninchen, Meerschweinchen , Chinchillas, Ratten, Mäuse, Hamster  etc. willkommen heißt. Gelegentlich sitzt auch eine Bartagame oder eine Schlange bei mir im Wartezimmer.

Bin ich einmal nicht in meiner Ordination zu finden, kann man mich mit Sicherheit in jeder freien Sekunde in den Bergen oder auf meinem Motorrad oder auf meiner Blumenterrasse vermuten.

So wie es momentan aussieht, bin ich jetzt voraussichtlich einige Zeit in Wien.

Aber man weiß ja nie..........

Liebe Grüße Barbara Hochenegg (vormals Huth)

 

Ehrenmitglied des MFIÖ seit 09.02.2005

 

 

Prof. Dr. Dietrich Altmann

Beschreibung folgt.


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Medizinische Beratung: Dr. Hermann Wenzel/Deutschland - Ehrenmitglied des MFiÖ

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