Außenhaltung

Außenhaltung

Garten- Freilauf

Viele Meerschweinchen leben wie viele ihrer Artgenossen im Haus und dürfen sich - wenn das Wetter es zulässt - auch in einem kleinen Gehege im Freien aufhalten. Dabei sind spezielle Anforderungen an die Gehege in Punkto Sicherheit der Tiere nötig, sie müssen nicht nur gegen Zugluft und Feuchtigkeit geschützt sein, sondern auch gegen mögliche Feinde der Schweinchen wie z.B. Hunde, Katzen, Marder oder Raubvögel.

Grundsätzlich ist die Außenhaltung ganzjährig möglich, nur müssen die Tiere sich vorher rechtzeitig akklimatisiert haben. Auf dieser Seite finden Sie zwei Beispiele und Links zu Internet-Seiten, wo sich Tierbesitzer für eine Außenhaltung entschieden haben.

Beispiel Aussenhaltung bei Familie Last

Ich habe mit meinen beiden Söhnen in den letzten Sommerferien für fünf Meerschweinchen ein Baumhaus gebaut. Oben wohnen die Jungs, unten die Schweinchen. Das Baumhaus ist im untern Bereich eine umgebaute Carport- Konstruktion und oben drauf steht ein Kinderhaus aus dem Baumarkt.

Unsere zwei Kaninchen wohnen in einem Gartenhaus (1,8 x 1,8 m) mit großem Auslauf (3,6 x 3,6 m). Das Kaninchenhaus war ursprünglich ein Gartenhaus, bei dem ich das Dach mit durchsichtigem Wellplastik ersetzt habe. Es hat einen Holzfußboden und einen direkten Ausgang zum Außengehege, dies hat inzwischen auch ein Netz als Abdeckung nach oben.

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Beispiel Aussenhaltung bei Familie Fuchs

Das Gehege der Tiere besteht über die ganze Breite des Raumes aus einer Arbeitsplatte, auf der selbstklebende Filzfliesen angebracht sind, um Kälte von unten zu verhindern. Darüber leigt eine Plane, die vorne und an den Seiten hochgezogen und mit gegen die Wand verschweißt ist. Somit wird ein rasches Saubermachen gewährleistet.

Die Vorderseite wird durch eine Gittertüre versperrt, die im Winter mit einer Plexiglasscheibe zu ca. 2/3 verschlossen wird. Im Mittelteil (2) befinden sich zwei Häuschen, welche 2 Ein/Ausgänge aufweisen, an der Rückseite Heuraufen. Dieser Teil wird vor allem bei kaltem Wetter und im Winter zum Füttern verwendet. An der Decke hängt eine Infrarot- Wärmelampe mit 100 Watt. Je nach Witterung wird diese im Winter mittels Zeitschaltuhr geregelt.

Abschnitt 3 bildet einen kleinen Vorraum. Von dort können die Tiere durch einen Durchgang ins Freigehege wechseln. Auch dort befindet sich eine kleine Zwischenebene von welcher man ebenfalls ins Freigehege gelangt. Zwischenwände, Zwischenbretter und Holzhäuschen wurden aus Fichtenbrettern gefertigt, die es in jeder Größe beim Baumarkt gibt. Anschließend wurde das ganze Holz mit Bienenwachs eingelassen. Dadurch wird verhindert, dass der Urin vom Holz aufgesaugt wird.

Beim Eingang zum Stall habe ich betonierte Randleisten verwendet. Da die Tiere dutzende Male am Tag darüber laufen, werden ihre Krallen ganz natürlich abgenützt. Somit ist das Krallenschneiden fast überflüssig geworden. Für die kalte Jahreszeit habe ich mir eine beheizbare Tränke besorgt. Den Deckel kann man oben auf die Seite drehen und eine kleine 4 Watt starke Heizschlange reinstecken die das Wasser vor Frost schützt. Wegen dem Stromkabel wird die Tränke dann außen an der Gittertüre montiert, damit die Tiere das Stromkabel nicht anknabbern können. Die Schlafhäuschen bestehen aus Fichtenbrettern. Die Teile sind nicht geleimt sondern nur verschraubt. Wichtig ist dabei die Schrauben zu versenken, damit sich die Tiere nicht verletzen können.

Gestaltung des Außengeheges:

Ich habe den Baumstumpf einer abgesägten Fichte eingegraben. Das war genau das, was ich gesucht habe. Er bietet Verstecke, bleibt grün, und wächst nicht so schnell in die Höhe sondern in die Breite. Weiters habe ich versucht einige Mulden und Gräben zu formen, damit das Gelände nicht eintönig wird. Aufgelockert wird es durch eine große Anzahl von kleinen Felsbrocken. Der Untergrund besteht hauptsächlich aus Rindenmulch. Im Außengehege sind noch einige Sitzmöglichkeiten für die Kinder angebracht. Im Herbst werde ich im Innenstall die Decke noch isolieren und mit einer Dampfsperre versehen.

Im Großen und Ganzen denke ich doch, dass sich unsere Tiere bei uns wohl fühlen. Sogar unsere kleinen Babys mit knapp drei Wochen haben bereits den Weg nach draußen gefunden. Momentan leben 9 Meeris und 2 Kaninchen in unserem Gehege. Nach einigen Anfangsschwierigkeiten verstehen sie sich aber alle prächtig.

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Webseiten mit Hinweisen zur Aussenhaltung und vielen Beispielen dazu sind:

Cavy-Forest und
Meerschweinchen Info

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letzte
Aktualisierung:

23.11.2013

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