Beispiel für ein Freigehege
Mit freundlicher Genehmigung von Fam. Fuchs.
 
Auf den nächsten Bildern werde ich versuchen den Innenstall zu beschreiben.
   

Auf ca. 95 cm Höhe habe ich auf die ganze Breite von ca. 3,50 Metern eine 0,80 Meter Tiefe Arbeitsplatte montiert.

An der Vorderseite habe ich einen10 cm hohe Plattenstreifen montiert. "-->"

Anschließend habe ich auf der Platte selbstklebende Filzfliesen angebracht.

Dadurch verhindere im Winter ein wenig die Kälte von unten.

Anschließend habe ich die Fläche von ca. 2,80m² mit einer Plane ausgelegt und an den Seiten ca. 14 cm hochgezogen.

Mit einer Heißluftpistole habe ich dann die Übergänge verschweißt.

Somit wird ein rasches Saubermachen gewährleistet. 

   

   

.....1 Anschließend habe ich ganz rechts eine ca. 50 cm Breite Box montiert, welche zwei Ein/Ausgänge hat.

..........An der hinteren Seite ist eine Zwischenebene montiert. Die vordere Seite wird durch eine Gittertüre versperrt.

..........Im Winter wird diese mit einer Plexiglasscheibe zu ca. 2/3 verschlossen.

.....2 Im Mittelteil befinden sich zwei Häuschen (40x30), welche ebenfalls 2 Ein/Ausgänge aufweisen.

..........Weiters befinden sich an der Rückseite zwei aneinander montieret Heuraufen. Dieser Teil wird vor allem bei

..........kaltem Wetter und im Winter zum Füttern verwendet. An der Decke befindet sich eine Infrarot Wärmelampe 100Watt.

.........Je nach Witterung wird diese im Winter mittels Zeitschaltuhr geregelt.

.........Vorne wird dieser Teil wieder durch Gittertüren versperrt.

.....3 Der Abschnitt bildet einen kleinen Vorraum. Von dort können die Tiere durch einen großen Durchgang

..........ca. 25/25cm ins Freigehege.

.........Auch dort befindet sich eine kleine Zwischenebene von welcher man ebenfalls ins Freigehege gelangt.

.........Vom Vorraum gelangen die Tiere in eine kleine Box

.....4 welche ca. 80 cm Breit und ca. 45 cm Tief ist.

..........Diese Box wird ebenfalls im Winter vorne durch eine Plexiglasscheibe verschlossen.

 

Die Zwischenwände, Zwischenbretter und Holzhäuschen wurden aus Fichtenbrettern /19mm gefertigt.

Die gibt es in jeder Größe beim Baumax und sind nicht wirklich teuer.

Anschließend wurde das ganze Holz mit Bienenwachs eingelassen.

Dadurch wird verhindert, dass der Urin vom Holz aufgesaugt wird.

Unser Stall mit Gehege wurde von mir so gebaut, damit die Reinigung der Tiere nicht viel Zeit in Anspruch nimmt.

So sieht der Innenstall für die Meeris aus,

wenn sie aus der rechten Winterbox 1  in Richtung Gehegeausgang schauen.

 

Auf diesem Bild sieht man den Vorraum 3

Die Hasen benützen oft den kleinen runden Eingang

auf der linken Seite.

Dann hoppeln sie über das Zwischenbrett durch die Öffnung

der Zwischenwand (Bild oben)

über das Schlafhäuschen zur Futterstelle.

Rechts kann man zwei kleine Öffnungen erkennen,

durch welche die Tiere in die Box 4 gelangen.

 

So sieht es für die Tiere aus, wenn sie in den Stall kommen.

Abgesehen von unserem Kaninchenweibchen

kann man auf dem Bild sehr gut erkennen,

dass die Plane an den Wänden hochgezogen wurde

um das Holz zu schützen.

Die obere Kante wurde mit mittels Heißluftpistole

mit dem Holz verschweißt.

Auf diesem Bild sieht man die betonierten Randleisen,

welche ich als Unterlage verwendet habe.

>>> Länge 100 cm

>>> Breite 30 cm

>>> Stärke  5 cm

 

Preis beim Baumarkt p/STK ca. 2,60 Euro

 

Auch beim Eingang zum Stall habe ich die

betonierten Randleisen verwendet.

Da die Tiere dutzende Male am Tag darüber laufen,

werden ihre Krallen ganz natürlich abgenützt.

Somit ist das Krallenschneiden fast überflüssig geworden.

Hier sieht man die Wärmelampe welche im Winter eingeschaltet wird.

Für die kalte Jahreszeit habe ich mir von Deutschland

eine beheizbare Tränke besorgt.

Den Deckel kann man oben auf die Seite drehen

und eine kleine 4 Watt starke Heizschlange reinstecken

die das Wasser vor Frost schützt.

Wegen dem Stromkabel wird die Tränke dann außen

an der Gittertüre montiert,

damit die Tiere das Stromkabel nicht anknabbern können.

Wie schon erwähnt sind die Schlafhäuschen

aus Fichtenbrettern.

Die Teile sind nicht geleimt sondern nur verschraubt.

Wichtig ist dabei die Schrauben zu versenken,

damit sich die Tiere nicht verletzen können.

Außenmaße 40 x 30 x 20cm.

Speziell in den Abendstunden

ziehen sich die Meeris darin zurück.

Auch die Häuschen sind mit Bienenwachs eingelassen.

Der Deckel ist abnehmbar.

Gestaltung des Außengeheges:

   

Freunde von uns haben sich voriges Jahr ihren Weihnachtsbaum aus ihrem eigenen Garten genommen.

Den Baum haben sie in einer Höhe von ca. 80 cm abgeschnitten.

Den Stumpf habe ich bei mir eingegraben. Genau das was ich gesucht habe.

Er bietet Verstecke, bleibt grün, und wächst nicht so schnell in die Höhe sondern in die Breite.

 

Weiters habe ich versucht einige Mulden und Gräben zu formen, damit das Gelände nicht eintönig wird.

Aufgelockert wird es durch eine große Anzahl von kleinen Felsbrocken die ich von überall mitgenommen habe.

 

Der Untergrund besteht hauptsächlich aus Rindenmulch.

Im Außengehege sind noch einige  Sitzmöglichkeiten für die Kinder angebracht.

Im Herbst  werde ich im Innenstall die Decke noch isolieren und mit einer Dampfsperre versehen.

 

Im Großen und Ganzen denke ich doch, dass sich unsere Tiere bei uns wohl fühlen.

Sogar unsere kleinen Babys mit knapp drei Wochen haben bereits den Weg nach draußen gefunden.

Zurzeit leben 9 Meeris und 2 Kaninchen in unserem Gehege.

Nach einigen Anfangsschwierigkeiten verstehen sie sich aber alle prächtig

   

   

Ich hoffe, dass die Beschreibung einigermaßen verständlich war.

Sollte es dennoch Fragen geben, werde ich diese natürlich liebend gerne beantworten.

 

 Mit freundlichen Grüßen

Fam. FUCHS

Email


Design: Gaby Gotschke 2002- 2010 // Webhosting www.nit.at 

Medizinische Beratung: Dr. Hermann Wenzel/Deutschland - Ehrenmitglied des MFiÖ

Alle Bilder sind im Besitz des Vereins der Meerschweinchenfreunde in Österreich und unterliegen dem Copyright.