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Bericht wurde uns von Frau Monika Roothaer, langjährige und
verantwortungsvolle Meerschweinchenzüchterin aus Deutschland, zur
Verfügung gestellt: |
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| Diese
Tipps sind anzuwenden, wenn sich keine geeignete Amme für die
Meeri-Babies findet. |
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Wenn die Meerschweinchen-Mutter bei
der Geburt stirbt oder keine Milch bekommt, ist es sehr wichtig, die
Babys sofort selber zu versorgen. Für
diesen Fall habe ich immer eine Packung Babymilch "Pre"
im Haus. Diese
"Pre"-Mich ist der Muttermilch angeglichen und kann auch
zugefüttert werden, wenn z.B. zu wenig Muttermilch
vorhanden ist.
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| Ist
keine Mutter zur Verfügung sollte man die Babys stündlich
füttern, auch Nachts, und
dann jedes mal soviel, wie die Kleinen freiwillig trinken.
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| Mit
Gewalt Milch einflößen bringt nichts; dann
lieber öfter anbieten |
| Das
geht am besten mit einer Spritze ohne Nadel, da sieht man auch, wie
viel
sie getrunken haben. |
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| Dabei
muss man ganz vorsichtig sein, damit nicht plötzlich
eine größere Menge in das
Mäulchen gedrückt wird und das Baby sich verschluckt oder sogar
Milch in die Lunge bekommt. Immer nur tropfenweise die
Spritze ablecken lassen. |
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| Des
weiteren muss man die Kleinen täglich wiegen. |
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| Das
die Babys die ersten 1-2 Tage etwas abnehmen ist ganz normal, aber
danach sollten sie täglich wenigsten 1-2 Gramm zunehmen.
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Ist das nicht der Fall, muss die Milchmenge erhöht werden, bzw. öfter gefüttert
werden. |
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| Wichtig
ist es, nach dem Füttern dem Baby mit einem Küchenpapier vorsichtig
den After
massieren bis es pieselt und köttelt. Das
regt sonst die Mutter durch das Putzen der Babys an. |
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| Hat
man noch andere große Meerschweinchen, mit denen die Babys zusammen
sein können, übernimmt diese
Arbeit auch oft Eines von denen. Auch
wäre das wichtig zum Kuscheln und zum Lernen, denn ab dem 2. Tag
gehen die Babys bereits an das Futter, das die großen Tieren fressen.
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| Das
reicht natürlich nicht aus, die Milch wird unbedingt weiter benötigt,
sie
lernen aber dann schon, daß es noch anderes Futter
gibt. |
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| Nach
2 - 3 Tagen habe ich immer in die Milch ein wenig aus einem Gläschen
"Baby Frühkarotten" gegeben.
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| Wenn
die Kleinen nach einer Woche an Gewicht zugelegt haben und schon
etwas Heu und anderes Futter
selbstständig fressen, habe ich nur noch tagsüber die Milch zugefüttert,
insgesamt ca. 3 Wochen lang. Danach reicht dann das normale
Futter und Heu aus. |
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| Bei
kranken Meerschweinchen, die auch nicht fressen wollen, habe
ich sehr gute Erfahrung mit "Fresubin" gemacht. |
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Das
ist eine Nahrung für schwer kranke Menschen. Unsere
Kitty kam schon krank zur Welt. Sie
hatte Fruchtwasser in die Lunge bekommen, war dadurch sehr schwach,
trank auch nicht richtig und nahm nicht zu. Zuerst
habe ich sie wie oben beschrieben zugefüttert. Kurze
Zeit später bekam sie eine Innenohrentzündung und sie fraß wieder
nicht. Da habe ich mir Fresubin in der Geschmacksrichtung Vanille aus
der Apotheke besorgt. |
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| Da
es das nur in Trinkpäckchen oder Flaschen gibt und geöffnet nicht
haltbar ist, habe
ich das Päckchen in einen Eiswürfel-Gefrierbeutel gegeben und
eingefroren. Dann
habe ich mir täglich die
benötigte Menge an Würfeln wieder aufgetaut und somit konnte ich
es viele Tage verwenden. |
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Ich habe es Kitty mehrmals täglich angeboten und sie hat es gerne
genommen. Obwohl man ihr damals keine große Chance gegeben hat,
haben wir sie durchbekommen.
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| Sie
ist zwar immer recht klein geblieben und auch ihr Köpfchen ist
schief geblieben, aber sie hat überlebt. |
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