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Das
natürliche Verbreitungsgebiet der Tiere
sind die
Küstengebiete im Nordosten Uruguays
und
Südosten Brasiliens. Die von Cavia magna bewohnten Habitate
sind die sehr feuchten,
oft
saisonal überschwemmten, Flussufer und Lagunengebiete, die sich an
die Dünenlandschaft
der
Atlantikküste anschließen.
Dort
bieten ihnen dichte Schilfgebiete Deckung,
die sie
nur zum „Weiden“ verlassen.
Hauptnahrung sind Gräser, aber auch Kräuter
und die
zarten Triebe junger Stauden.
In den
wissenschaftlich bereits näher untersuchten Gebieten in Rocha,
Uruguay, besaßen
die Tiere
keine stabilen Streifgebiete,
sondern
verlagerten ihren Aktionsschwerpunkt
je nach
Wasserstand und Futterangebot.
Die Tiere
sind wie alle Meerschweinchen extreme Nestflüchter; die Jungtiere
kommen sehr weit entwickelt zur Welt, sind von Geburt an voll mobil
und beginnen mit der Aufnahme von fester Nahrung schon nach wenigen
Tagen.
Die Tiere
pflanzen sich das ganze Jahr über fort,
die
meisten Jungtiere werden jedoch zwischen
Ende
September und Anfang April geboren. |